Cut

Übergang zwischen zwei Einstellungen durch direktes Aneinanderreihen — der Standard-Schnitt ohne Überblendung oder Effekt.

Cut — Regie & Inszenierung
Cut im professionellen Filmkontext

Technische Details

Bei der digitalen Nachbearbeitung erfolgt ein Cut durch das Frame-genaue Setzen von In- und Out-Punkten in der Timeline. Standard-Schnittsoftware arbeitet mit Zeitcodes im Format HH:MM:SS:FF, wobei ein Cut exakt zwischen zwei Frame-Nummern gesetzt wird. Harte Cuts (Hard Cuts) verwenden keine Überblendungsframes, während Match Cuts auf identischen Bildkomponenten oder Bewegungsmustern basieren. Jump Cuts durchbrechen die 30-Grad-Regel und schaffen bewusst sichtbare zeitliche Sprünge.

Perspektive

(1 von 3 freigeschaltet)

Produzent

Ein durchschnittlicher Spielfilm benötigt 180-250 Stunden Schnitt bei 2.000-3.000 Cuts, was bei Editor-Tagessätzen von 800-1.200 Euro erhebliche Postproduktionskosten verursacht. Schnelle Cut-Sequenzen erfordern mehr Coverage am Set, verlängern dadurch Drehtage um 15-25 Prozent. Digital Intermediate-Kosten steigen proportional zur Cut-Anzahl, da jeder Schnitt separate Color-Grading-Fenster benötigt.

Mehrsprachig

(1 von 6 Sprachen)

Spanisch (ES)

Un corte es la transición instantánea entre dos planos en el montaje. Es el recurso más directo para cambiar de imagen sin efectos intermedios.

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