MOS
Drehtechnik ohne Originalton — die Kamera läuft, aber kein Mikrofon zeichnet auf. Ton wird später in der Postproduktion hinzugefügt.
Technische Details
Bei MOS-Aufnahmen läuft die Kamera mit variabler Geschwindigkeit zwischen 6 und 120 fps, da keine Synchronisation zum Tonband erforderlich ist. Die Klappe wird stumm geschlagen oder durch ein "MOS"-Schild ersetzt. Moderne digitale Kameras markieren MOS-Takes automatisch im Timecode mit einem "M"-Flag. Der Tonmeister zeichnet währenddessen Atmosphäre (Atmo) oder Geräusche separat auf 48kHz/24bit auf, die später im Schnitt unterlegt werden.
Perspektive
(1 von 3 freigeschaltet)Produzent
MOS reduziert die Crew um 2-3 Tonpersonen und spart täglich 800-1200 Euro Personalkosten. Drehtage verkürzen sich um durchschnittlich 15%, da keine Tonwiederholungen wegen Flugzeuglärm nötig sind. Allerdings entstehen Folgekosten von 150-300 Euro pro Minute für ADR-Sessions und Sounddesign, die ich bei der Kalkulation berücksichtigen muss.
Mehrsprachig
(1 von 6 Sprachen)Spanisch (ES)
MOS ist eine Produktionstechnik beim Drehen, bei der Szenen ohne Synchrontonaufnahme gedreht werden – der Ton wird später in der Postproduktion hinzugefügt.
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