Abblende
Übergang vom sichtbaren Bild zu Schwarz — das Motiv verschwindet allmählich, markiert meist das Ende einer Szene.
Technische Details
In digitalen Schnittsystemen wird die Abblende durch Multiplikation der RGB-Werte mit einem Faktor zwischen 1,0 und 0,0 realisiert. Avid Media Composer verwendet hierfür standardmäßig 24-Frame-Abblenden (1 Sekunde bei 24fps), während Adobe Premiere Pro 30-Frame-Standards (1,25 Sekunden) bevorzugt. Die mathematische Kurve folgt meist einer Ease-Out-Funktion mit der Formel f(t) = 1 - (t/d)², wobei t die verstrichene Zeit und d die Gesamtdauer darstellt. Varianten umfassen Fade to White (Aufblende zu Weiß) und Fade to Color (Übergang zu definierten Farbwerten).
Perspektive
(1 von 3 freigeschaltet)Produzent
Abblenden kosten in der DI-Suite zusätzliche Renderzeit – bei 4K-Material etwa 30% mehr Rechenaufwand pro Übergang. Ich plane zwei Stunden extra Colorgrading-Zeit pro zehn Abblenden ein. Archive-Shoots benötigen 10% mehr Rohfilm-Buffer für Fade-Handles, was bei 35mm-Produktionen schnell 5.000 Euro zusätzliche Materialkosten bedeutet.
Mehrsprachig
(1 von 6 Sprachen)Spanisch (ES)
La desaparición gradual de la imagen hasta negro, usada para cerrar secuencias o marcar transiciones de tiempo. Se controla en post-producción ajustando la opacidad frame a frame.
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