Pickup
Nachträglich gedrehte Einstellung um fehlende Details zu ergänzen oder Continuity-Fehler zu korrigieren.
Technische Details
Pickup-Shots erfordern exakte technische Kontinuität zum ursprünglichen Material: identische Kameraeinstellungen, Brennweiten, Belichtungswerte und Farbtemperatur. Die Aufnahmen erfolgen meist mit derselben Kameraausrüstung bei ISO-Werten zwischen 800-1600, um Körnigkeit und Look zu matchen. Drei Haupttypen unterscheiden sich: Insert-Shots (Detailaufnahmen von Objekten), Reaction-Shots (nachträgliche Reaktionseinstellungen) und Coverage-Pickups (zusätzliche Kamerapositionen für bestehende Szenen). Die Belichtungstoleranz darf maximal ±0,3 Blendenstufen vom Original abweichen.
Perspektive
(1 von 3 freigeschaltet)Produzent
Ich kalkuliere grundsätzlich 8-12% des ursprünglichen Budgets für Pickups ein - bei einem 50-Millionen-Film sind das 4-6 Millionen zusätzlich. Das größte Risiko sind Verfügbarkeitskonflikte der Stars, die bereits in anderen Projekten stecken - dann explodieren die Tagessätze oder ich muss auf teure VFX-Lösungen ausweichen.
Mehrsprachig
(1 von 6 Sprachen)Spanisch (ES)
**Pickup Shot** – Aufnahme, die nachträglich gedreht wird, um Lücken zu füllen oder fehlerhafte Takes zu ersetzen. Spart Zeit und Kosten, wenn die Hauptdrehs nicht vollständig waren.
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