Iris öffnen
Kreisförmige Aufblende vom schwarzen Bildrand zur Vollansicht — klassischer Übergang aus der Stummfilmzeit.
Technische Details
Die Iris-Öffnung erfolgt mechanisch über ein System aus 6-20 Blendenlamellen, die konzentrisch angeordnet sind. Bei Filmkameras der 1920er Jahre betrug die Öffnungszeit standardmäßig 2-4 Sekunden bei 24 fps, was 48-96 Einzelbildern entspricht. Moderne digitale Systeme ermöglichen präzise Steuerung der Öffnungsgeschwindigkeit zwischen 0,5 und 10 Sekunden. Die Iris kann zentrisch vom Bildmittelpunkt oder exzentrisch von jeder gewünschten Position aus öffnen. Variable ND-Filter mit elektronisch steuerbaren Irismechanismen erreichen heute Präzisionswerte von 1/10 Blendenstufen.
Perspektive
(1 von 3 freigeschaltet)Produzent
Die Iris-Öffnung verlängert die Einstellungszeit um durchschnittlich 15-20 Minuten pro Take, da mechanische Präzision und mehrere Probeläufe erforderlich sind. Digitale Iris-Effekte in der Post kosten etwa 200-400 Euro pro Einstellung, sind aber terminlich flexibler und ermöglichen beliebige Wiederholungen ohne zusätzliche Drehtage.
Mehrsprachig
(1 von 6 Sprachen)Spanisch (ES)
La apertura en iris es una técnica de montaje donde la imagen se revela gradualmente desde el centro hacia los bordes, como si se abriera el diafragma de una cámara.
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